Atmung & Hautfeuchtigkeit

Wussten Sie, dass die Art und Weise, wie Sie atmen, die Feuchtigkeitsversorgung Ihrer Haut beeinflussen kann? Zunächst eine kurze Auffrischung zum Thema Atmung: Ihre Nase fungiert als Filter, der Staub und Bakterien daran hindert, in Ihre Lunge zu gelangen. Ihr Mund hingegen verfügt über kein solches Filtersystem, sodass große Mengen Luft ungefiltert in Ihre Lunge strömen können, was zu Flüssigkeitsverlust führen kann. Was hat das nun mit der Hautfeuchtigkeit zu tun? Mundatmung wird mit Hautallergien, Ekzemen und Asthma in Verbindung gebracht. Darüber hinaus neigen Menschen mit diesen Erkrankungen eher zu trockener Haut und einem erhöhten transepidermalen Wasserverlust (TEWL). Und natürlich beeinflusst die innere Hydratation den Feuchtigkeitsgehalt und die Dicke der Haut. Wenn es Ihnen also schwerfällt, Ihren Mund im Schlaf geschlossen zu halten, ist das sogenannte „Mouth Taping“ (Abkleben des Mundes) ein einfacher Tipp, um den Flüssigkeitsverlust zu minimieren, die Mundgesundheit zu fördern und die Hautfeuchtigkeit zu verbessern.
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